Lange Galerien in Kapitel gliedern — Vorbereitung, Trauung, Feier
Eine 600-Bilder-Hochzeit als endloses Raster überfordert jeden. Mit Kapiteln führst Du den Kunden chronologisch durch den Tag — und er findet die Momente wieder, die ihm wichtig sind.
Stell Dir vor, Du bekommst 600 Bilder einer Hochzeit als ein einziges, endloses Raster. Irgendwo da drin sind die First-Look-Aufnahmen, irgendwo die Trauung, irgendwo die Party. Aber finden? Mühsam. Genau dieses Problem lösen Kapitel.

Warum ein flaches Raster ab einer gewissen Größe scheitert
Ein durchgehendes Galerie-Raster funktioniert prima bis vielleicht 80 oder 100 Bilder. Darüber verliert der Betrachter die Orientierung. Er scrollt, verliert die Stelle, an der er war, und kann einzelne Momente nicht gezielt ansteuern. Bei emotionalen Aufträgen wie Hochzeiten ist das besonders schade: Die Braut will nicht „Bild 347” suchen, sie will „den Moment, als Papa mich gesehen hat” wiederfinden.
Kapitel folgen der Geschichte des Tages
Eine Gliederung in Abschnitte — etwa Vorbereitung, First Look, Trauung, Gruppenfotos, Feier — bildet den Ablauf nach, den der Kunde selbst erlebt hat. Er navigiert intuitiv, weil die Struktur seiner Erinnerung entspricht. Das gilt nicht nur für Hochzeiten: Ein Firmen-Event lässt sich in Empfang, Vorträge, Networking gliedern, eine Reportage in ihre Stationen.
Optional, nicht verpflichtend
Wichtig: Kapitel sind ein Angebot, kein Zwang. Eine kurze Porträt-Session mit 40 Bildern braucht keine Unterteilung — da wäre sie eher hinderlich. Eine gute Galerie-Lösung lässt Dir die Wahl: Legst Du keine Kapitel an, sieht der Kunde das klassische Hauptraster. Legst Du welche an, bekommt er die gegliederte Ansicht. Du entscheidest pro Galerie, was zum Umfang passt.
Nebeneffekt: schnellere Auswahl
Kapitel helfen auch beim Proofing. Ein Kunde, der „erst mal nur die Trauung” durchgehen will, kann das gezielt tun, statt sich durch alles zu kämpfen. Das senkt die Hürde, überhaupt anzufangen — und angefangene Auswahl wird deutlich öfter beendet als aufgeschobene.
Fazit
Ab ein paar hundert Bildern ist Struktur kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass der Kunde Deine Arbeit überhaupt würdigen kann. Kapitel führen ihn chronologisch durch den Tag, machen einzelne Momente wiederauffindbar und beschleunigen nebenbei die Auswahl. Bei kleinen Galerien lässt Du sie einfach weg.
Lumio ist genau darauf ausgelegt: Du gruppierst die Bilder langer Galerien optional in Kapitel — etwa Vorbereitung, Trauung, Feier. Legst Du keine an, sieht der Kunde das klassische Hauptraster.